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Für ein besseres Miteinander im Kampf gegen Armut in Deutschland! Hallo liebe Mitmenschen, wir sind eine Gruppe Privatleute, die es sich zur Aufgabe gemacht hat mit verschiedenen Hilfsangeboten ein wenig Licht in das Dunkel bedürftiger Menschen zu zaubern. Aus diesem Grund wurde die Plattform kinderundfamilienhilfe.org gegründet. Es wird bei unserer schlechten Wirtschaftslage, wo Arbeitslosigkeit und Leben mit Hartz4 kein Fremdwort mehr ist, immer wichtiger aufeinander zuzugehen. Sind Sie selber betroffen? Oder vielleicht haben sie ja im Familien-, Bekannten- und Freundeskreis selber schon Erfahrungen gemacht, was es heisst am Existenzminimum zu leben? Dann schauen Sie doch einfach mal was es bei uns alles so gibt. Hier treffen sich Helfer und Hilfsbedürfige. Hier kann man sich austauschen, Antworten auf Fragen finden, nette Leute kennenlernen, Kleidung, Spielsachen und Dinge für das tägliche Leben anbieten oder auch suchen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch Das Team des kinderundfamilienhilfe.org-Forums

Mohrle

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Freitag, 14. Dezember 2018, 11:08


Morle kennst du dich da besser aus hätte da fragen


Frage etwas da ich in letzter Zeit viel dazu gehört habe
Hab Hilfe gesucht und Helfersymdrom darum bin ich hier

Andrea

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Freitag, 14. Dezember 2018, 10:08

Morle kennst du dich da besser aus hätte da fragen

SonjaW

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Freitag, 14. Dezember 2018, 08:34

Wow..Klasse und gut zu wissen !!!....Vielen Dank fürs einstellen :thumb: :thumb: :thumb:
Was vor uns liegt und was hinter uns liegt,ist nichts im Vergleich zu dem, was in uns liegt.
Und wenn wir das, was in uns liegt,nach außen in die Welt tragen,geschehen Wunder.
(Thoreau)

Mohrle

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Freitag, 14. Dezember 2018, 08:20

Eingliederungshilfe § 35a SGB VIII

Der Paragraph 35a SGB VIII (Eingliederungshilfe) wird gerne verschwiegen, weil man die Eltern lieber nach Paragraph 27 SGB VIII als versagende Eltern behandelt. Dann brauchen sie Hilfe, was die Kasse klingeln lässt. Bei der Eingliederungshilfe müssen die arbeiten, statt das Kind irgendwo zu verwerten. Auf unserer Webseite sind ausführliche Informationen über den Paragraph 35a SGB VIII. www.crying-piranhas-offensive.org

Eingliederungshilfe § 35a SGB VIII

Die Eingliederungshilfe ist ein sehr wichtiger Paragraph, wenn euer Kind zum Beispiel ADHS hat oder andere Psychosoziale Faktoren vorhanden sind. Das heißt, der Beeinträchtigung muss ein psychopathologischer Befund zugrunde liegen, der in der Folge zu sozialen Einschränkungen führt, wie sie üblicherweise im Lebenskontext gleichaltriger Kinder nicht der durchschnittlichen Normalerwartung entspricht.

Die seelische Behinderung hat also zwei "Standbeine": die seelische Behinderung durch die seelische Störung und die erhebliche Beeinträchtigung der Eingliederung in die Gesellschaft.

In diesem Fall können die Eltern nichts für die Auffälligkeiten des Kindes. Das gleiche gilt wenn das Kind einen Unfall hatte, und sich danach wegen Gehirnschäden auffällig oder anders benimmt. Das Jugendamt behandelt aber die meisten nach dem § 27 SGB VIII, der für versagende Eltern ist. Für Eltern, die eine richtige Erziehung nicht gewährleisten können oder wollen. Quasi erziehungsunfähig. Wenn die Eltern erziehungsunfähig sind, bekommen sie Familienhilfen zugeteilt. Diese sind aber meistens nur da um deine Erziehungsunfähigkeit zu attestieren. Die sind von öffentlichen Trägern die selbst Heime oder irgendwelche Schulen betreiben. Die Struktur ist klar, oder? Wenn ihr euch denen nicht unterwerft und einseht, dass ihr unfähig seit, dann werden die nächsten Schritte eingeleitet und am Ende muss das Sorgerecht entzogen werden, weil nichts fruchtet. Dann ist das Kind weg. Sobald also Psychosoziale Faktoren vorhanden sind (ADHS o.ä.), seit ihr raus aus der Nummer. Die Störung muss natürlich nachgewiesen sein.

Bei wem der § 35a greift, sollte sich unbedingt das Buch "genial, gestört, gelangweilt" von Thilo Fitzner und Werner Stark besorgen. Da ist ein ganzes Kapitel über die Eingliederungshilfe drin. Zu dem Paragraphen gehört ein Kommentar dazu, in dem alles beschrieben und geregelt ist. Dieses Buch hat mir sehr viel gebracht. Ein Jahr lang sind wir nach § 27 SGB VIII behandelt worden, obwohl die ganze Zeit klar war, dass mein Sohn die Voraussetzungen für die Eingliederungshilfe erfüllt. Er hat ADHS wie ich auch.



§ 35a SGB VIII Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche

(1) Kinder oder Jugendliche haben Anspruch auf Eingliederungshilfe, wenn

1.
ihre seelische Gesundheit mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als sechs Monate von dem für ihr Lebensalter typischen Zustand abweicht, und

2.
daher ihre Teilhabe am Leben in der Gesellschaft beeinträchtigt ist oder eine solche Beeinträchtigung zu erwarten ist.
Von einer seelischen Behinderung bedroht im Sinne dieses Buches sind Kinder oder Jugendliche, bei denen eine Beeinträchtigung ihrer Teilhabe am Leben in der Gesellschaft nach fachlicher Erkenntnis mit hoher Wahrscheinlichkeit zu erwarten ist. § 27 Absatz 4 gilt entsprechend.

(1a) Hinsichtlich der Abweichung der seelischen Gesundheit nach Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 hat der Träger der öffentlichen Jugendhilfe die Stellungnahme

1.
eines Arztes für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie,

2.
eines Kinder- und Jugendpsychotherapeuten oder

3.
eines Arztes oder eines psychologischen Psychotherapeuten, der über besondere Erfahrungen auf dem Gebiet seelischer Störungen bei Kindern und Jugendlichen verfügt,
einzuholen. Die Stellungnahme ist auf der Grundlage der Internationalen Klassifikation der Krankheiten in der vom Deutschen Institut für medizinische Dokumentation und Information herausgegebenen deutschen Fassung zu erstellen. Dabei ist auch darzulegen, ob die Abweichung Krankheitswert hat oder auf einer Krankheit beruht. Die Hilfe soll nicht von der Person oder dem Dienst oder der Einrichtung, der die Person angehört, die die Stellungnahme abgibt, erbracht werden.

(2) Die Hilfe wird nach dem Bedarf im Einzelfall

1.
in ambulanter Form,

2.
in Tageseinrichtungen für Kinder oder in anderen teilstationären Einrichtungen,

3.
durch geeignete Pflegepersonen und

4.
in Einrichtungen über Tag und Nacht sowie sonstigen Wohnformen geleistet.

(3) Aufgabe und Ziel der Hilfe, die Bestimmung des Personenkreises sowie die Art der Leistungen richten sich nach § 53 Absatz 3 und 4 Satz 1, den §§ 54, 56 und 57 des Zwölften Buches, soweit diese Bestimmungen auch auf seelisch behinderte oder von einer solchen Behinderung bedrohte Personen Anwendung finden.

(4) Ist gleichzeitig Hilfe zur Erziehung zu leisten, so sollen Einrichtungen, Dienste und Personen in Anspruch genommen werden, die geeignet sind, sowohl die Aufgaben der Eingliederungshilfe zu erfüllen als auch den erzieherischen Bedarf zu decken. Sind heilpädagogische Maßnahmen für Kinder, die noch nicht im schulpflichtigen Alter sind, in Tageseinrichtungen für Kinder zu gewähren und lässt der Hilfebedarf es zu, so sollen Einrichtungen in Anspruch genommen werden, in denen behinderte und nicht behinderte Kinder gemeinsam betreut werden.
https://terraherz.wordpress.com/2018/12/…ehner-un-recht/
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