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godishope

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18

Donnerstag, 23. Februar 2012, 23:42

Re: Kind in Pflegefamilie

Yippie,

genau 1 Woche vor dem 1. Gerichtstermin konnten wir eine neue Wohnung bekommen. Sie hat 4! Zimmer, neu und bezahlbar, nette Hausbewohner mit Kindern, mit Garten und Balkon,... nette Vermieter und .... liegt genau 1 Haus gegeüber. Echt witzig und so genial! [smilie=thumbsup.gif]

godishope

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17

Dienstag, 17. Januar 2012, 16:21

Re: Kind in Pflegefamilie

Vielen Dank an "Katze" für die Ermutigung!

Und Andrea, du hast Recht. Wir arbeiten auch an den "realen" Problemen, aber jetzt geht es alles viel besser! Und Gott ist ja auch "real" und im Alltag jetzt überall spürbar dabei.
Danke für die Ermutigung :o) smilie-gut

Andrea

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16

Montag, 16. Januar 2012, 14:10

Re: Kind in Pflegefamilie

Zitat von »"katze"«

Gauben kann berge versetzen ,und ich freu mich für euch das es jetz mit gottes hilfe gut läuft .

hier antworten bitte nur die ansprechpartner :frieden

Anonymous

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15

Montag, 16. Januar 2012, 06:47

Re: Kind in Pflegefamilie

Gauben kann berge versetzen ,und ich freu mich für euch das es jetz mit gottes hilfe gut läuft .

Andrea

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14

Sonntag, 15. Januar 2012, 21:30

Re: Kind in Pflegefamilie

freut mich das dir dein glauben kraft gibt ,das ist sicher gut
aber an den realen problemen muss man trotzdem arbeiten
ich drück euch weiterhin die daumen

godishope

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13

Sonntag, 15. Januar 2012, 16:38

Re: Kind in Pflegefamilie

So, hier bin ich wieder! Mein eigentlicher Nutzername war ja lovingbaer. Aber irgendwie sind meine Zugangsdaten weg und meine mailadresse hat sich auch geändert und so habe ich mich nochmal neu registriert.
Aber ich möchte doch gerne etwas schreiben. Und zwar für diejenigen, die meine Beiträge hier verfolgt haben und vor allem für diejenigen, die auf der Suche nach Hilfe die Beiträge in Zukunft lesen werden. Für Hilfesuchende, die in einer ähnlichen Situation sind wie wir.

Der letzte Stand der Dinge war ja, dass ich Bedenken hatte wegen den Gesprächen mit der Fachkraft vom JA. Ich habe mich aber dann doch irgendwann eingelassen, bzw. die Fachkraft lud mich und die PM zu einem Gespräch ein, führte eine Konfrontation herbei. Es gab dann noch Telefonate mit der Fachkraft und am Ende stand die Frage im Raum "Warum eigentlich keine Rückführung?" Ich war erbost! Hatte mir PM und JA doch gesagt, es sei viel zu spät dafür. Und ich selber war ja auch verzweifelt, weil ich dachte, das schaffen wir nicht mehr, alles zu ändern.
Dann war mein Verlobter in der Klinik. Alles hat sich zugespitzt. Ich dachte, irgendwann läuft hier jemand Amok. Meine Lage erschien mir immer auswegloser, ich sah keinen Ausweg mehr! Und dann sah ich an einem Sonntagmorgen im TV eine Fernsehpredigt über die Gnade Gottes. Ich bin Christ, aber in den letzten Jahren hatte ich wirklich keinen Glauben mehr und dachte, für mich gibt es keine Hoffnung mehr. Aber in der Predigt hörte ich, dass Gott uns rettet und ALLES für uns tut. Ab da hat sich hier alles verändert!
Ich bekam auf einmal wieder ganz viel Kraft und Hoffnung. Ich besuchte meinen Verlobten in der Klinik und auch er hatte eine persönliche Begegnung mit Gott. WOW- jetzt wollten wir neu anfangen mit Gottes Hilfe! Wir fanden Anschluss und Begleitung in einer freien evangelischen Gemeinde. So hatten wir auch den Mut und die Kraft für die Rückführung. Das konnte ich der Fachkraft dann sagen. Jetzt laufen die Anfänge des gerichtlichen Verfahrens. Im Dezember haben mein Mann und ich geheiratet und gehen jetzt Schritte vorwärts. In diesen paar Monaten seit dem hat sich soviel positiv verändert! Ich habe wieder Kontakt zu Verwandten aufnehmen können, wo es Jahre lang nicht ging. Ich habe wieder Freude am Leben, Power für die Arbeit und kann jeden Tag mit Gottes Hilfe gut bewältigen. Gott hat einen Neuanfang mit uns gemacht und er wird uns auch zum Ziel bringen. Egal was noch kommt; wir gehen vorwärts, wir wollten immer für unser Kind da sein, fühlten uns aber so ohnmächtig- jetzt haben wir einen mächtigen Gott, der uns führen wird. Und dieser Gott hat auch unser Kind geschaffen und wird alles so führen, wie es für unser Kind am Besten ist. Darauf vertraue ich und so sind wir bereit zu kämpfen!

Mit meiner Erfahrung möchte ich einfach andren Mut machen, die auch verzweifelt sind und scheinbar ohne Ausweg: Vertraut alle eure Sorgen Gott an. Er weiß immer einen Ausweg und er hat alle HIlfe. Er lässt sich bitten und kann alles wenden. Das wünsche ich allen, die auch Probleme haben und Hilfe brauchen: Dass auch ihr so eine Erfahrung machen könnt und euer Leben verwandelt wird durch die Liebe von Gott- unsere Kinder brauchen diese Liebe- und wir auch, damit wir sie weitergeben können.
Vielen Dank, Andrea, dass du dir vor einiger Zeit telefonisch soviel Zeit für mich genommen und mich ermutigt hast. Das habe ich nicht vergessen und ich bete für eure Arbeit, dass Gott euch und eure HIlfe segnet und ich bete für uns Eltern, dass wir wirklich die besten Eltern werden, die wir mit Gottes Hilfe sein können- für unsere Kinder. Sie sind Gottes Geschenke!

Ganz liebe Grüße!

Andrea

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12

Sonntag, 4. Dezember 2011, 15:36

Re: Kind in Pflegefamilie

bei der langen pflegezeit und dem alter des kindes,wird das JA sich immer hinter die PE stellen,da ist das kind gebunden,klar herkunftsgeschichte muss ein gr. thema sein
aber fakt ist entscheidungen im alltag trifft die PM.du wirst unterrichtet,darfst anmerken,unterschreiben,sobald du versuchst da ein stopp in die bindung kind und PF zuziehen,wirst du den kürzeren ziehen.........und wie schon erwähnt die PE können einen antrag auf verbleib stellen wenn du rückführung beantragst und mit gr. wahrscheinlichkeit gewinnen,JA muss stellungsnahme schreiben,was meinst du wie die aussehen würde.....und mehr als die hälfte seines lebens hat das kind da alltag,fürsorge,familie erlebt......da wird keiner so schweren grund wiedersprechen

ilona

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11

Freitag, 2. Dezember 2011, 21:22

Re: Kind in Pflegefamilie

Pflegeverhäldnis-Das Bundesverfassungsgericht führt dazu aus:Das Pflegeverhältnisdarf nicht in dem Masse verfestigt weden,dass die leiblichen Elternin nahezu jedem Fall den dauerhaften Verbleibdes Kindes in der Pflegefamilie befürchten müssten.Das Pflegeverhältnisist von seinem Wesen her auf Zeit angelegt:Essoll entweder zur Rückführung des Kindes zu den leiblichen Elternoder zur Adoption durch die Pflegeeltern kommen.Daraus folgt,das Pflegeeltern bei ihren erzieherischen Entscheidungen die Zeitbedingtheit einzubeziehen haben.
Das bedeutet dass den Pflegeeltern die Kompetenz zur Entscheidung zukunftsprägender Erziehungsfragen fehlt.
Pflegeelternkönnen sich nur fremdnützig auf die Interessen des Kindes berufen

10

Montag, 12. September 2011, 04:44

Re: Kind in Pflegefamilie

Dies ist eine Expertenrunde. Bitte nicht antworten. Ist nur für Andrea hier. [smilie=hugg.gif]

hotti

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9

Sonntag, 11. September 2011, 20:25

Re: Kind in Pflegefamilie

Hallo Lovingbaer,

ich denke Du wirst eine schwere Zeit vor Dir haben [smilie=cry.gif] ,
Wenn die Pflegeeltern einen Antrag auf Verbleib des Kindes in der Pflegefamilie klagen,haben sie große Chancen dies durchzusetzen.
Es wird begründet werden das Dein Kind die meiste Zeit seines Lebens(3 Jahre von 3,5J.)in der Pflegefamilie gelebt hat.
Mein Rat such Dir einen guten Anwalt der Deine Interessen vertritt,sonst kannst Du da nichts erreichen.
Hoffe ich irre mich und alles wird gut.
LG hotti

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Lovingbaer

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8

Sonntag, 11. September 2011, 11:48

Re: Kind in Pflegefamilie

Die Gespräche laufen. Und meine Bedenken deswegen haben sich bestätigt.

die Pflegemutter hat immer alles gemacht wie sie es wollte und bei HPG und bei mir immer nur nach dem Mund geredet. Als ich merkte, wie unser Sohn sich langsam anfängt von uns zu entfremden, habe ich die neue SA angerufen und um HIlfe gebeten. Wir hatten die ganze Zeit eine intensive und wachsende Beziehung zu unserem Sohn, aber er merkt natürlich, dass die PM abgrenzt, abblockt. Die JA- SA hat mir dann am Telefon eine Menge über PE erklärt. Wie schön. Es hätte sie nur 1 Anruf bei der PM gekostet, um ihr auch mal meine Seite klar zu machen und um als Amtsperson und auch Mutter von Kindern bei der PM mal ein bisschen die Bremse zu ziehen und sich für uns einzusetzen. Aber nichts- sie hat das einfach weiter gereicht.

Jetzt haben wir eine fachliche Kraft- sie ist selber Pflegemutter! Ich muss jede Woche 40km mit dem Bus zu den Gesprächen fahren. Die PM hat garkeine HIlfe gesucht, aber sie bekommt sie jetzt. Nachdem sie doch sowieso schon immer gemacht hat was sie wollte. Die Fachkraft ist der PM natürlich näher als mir und geht natürlich von gewissen eignen Erfahrungen und Grundsätze im Pflegekinderwesen aus. Was die letzten 3 Jahre alles lief, wie ich eigentlich bin und alles- das zählt alles nicht. Diese Gespräche werden die PM und mich nur noch mehr auseinander bringen und diese Fachkraft wird die PM nur noch mehr in ihrer von Anfang an gegen uns gerichteten Haltung bestärken. Schöne Gespräche so ganz von PM zu PM- mit nem Tässchen Kaffee, wie schön. Ich weiß einfach nicht mehr was ich tun soll. Es wird immer schlimmer. Und da ist keiner der sich für uns einsetzt als Eltern.

Andrea

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7

Sonntag, 17. Juli 2011, 20:46

Re: Kind in Pflegefamilie

problem ist die wollen dir da nun hilfestellung geben........was ansich ja schon mal gut ist,gibts nicht immer
vielleicht nochmal besprechen das du das eben nicht möchtest und warum
wie steht PM dazu?

Lovingbaer

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6

Sonntag, 17. Juli 2011, 20:08

.

.........................................................

Lovingbaer

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5

Sonntag, 17. Juli 2011, 20:07

...

Ich habe mir in der letzten Zeit soviele Gedanken und Sorgen gemacht und an falscher Stelle (JA) Hilfe gesucht. Wie kann ich so blöd sein und mit den Mitarbeitern persönliche Gespräche führen?
Jetzt wird der PM und mir eine Fachkraft vor die Nase gesetzt, d.h. wieder eine neue Person, die uns und den Kleinen nicht kennt, uns aber wohl auch irgendwie "begutachten" soll. und zum Abschluss soll es dann Gespräch mit uns und JA- Leiter geben! Für mich hat das letzte klärende Gespräch die Antworten gebracht, die ich suchte. Jetzt soll es aber noch weitere Gespräche mit dieser Fachkraft geben. Ich bin langsam müde. Ich will doch nur wenigstens die BK mit unserem Sohn und nicht meine ganze Geschicht und Seele wieder vor fremden Menschen ausbreiten die dann wieder alles neu interpretieren und Wunden aufreißen. Am liebsten würde ich diese Gespräche ablehnen. Sie dienen nicht mir als Hilfe, um die ich JA- MA gebeten hatte, sondern JA-MA hat gemerkt, dass sie mir keine weiteren Antworten geben kann und diese Gespräche sollen IHR jetzt Sicherheit geben. Sie hat uns einfach weiter gereicht. Ich bin nicht mehr bereit mit JA über mein Kind zu reden außerhalb der HPG. Was ich denke und fühle geht die doch nicht auch noch was an?

Andrea

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4

Sonntag, 3. Juli 2011, 20:29

Re: Kind in Pflegefamilie

ich kann deine wut,dein schmerz,deine bedenken sehrrrrrrrrrr gut verstehen
aber das kind ist 3,5 j. lebt seit 3 jahren da dort ist sein lebensmittelpunkt ,dort sind seine festen bezugspersonen,da spielt sein leben,seine erziehung einfach alles
klar trotzdem seit ihr die eltern, mitsprache habt ihr da wohl trotzdem kaum,ihr seit mama und papa
aber nach solanger zeit wechseln grad kinder in dem alter dann zu den vornamen oder eine ist die mama ,die andere die mami ,das sieht jeder anders ,das handhabt jeder anders.............wird man wohl nicht ändern können,auch wenn es schmerzt was man gut nachfühlen kann
erziehungstil hat jeder anders...wie man es selber sieht ........spielt keine rolle..........es sei den es besteht eine kindeswohlgefährdung..............die alterssorge hat die pflegemama..du bist aussen vor
bei der länge und dauer wird eine rückführung weder angedacht ,noch gut umsetzbar sein..............dagegen spricht schon der sehr seltene besuchskontakt..............habt ihr das kind mal alleine? Wochenenden?

versteh mich nicht falsch ich als frau und mutter verstehe dich gut
aber so siehts eben in deinem fall aus
du hast ein kind und doch keins...........das zuerkennen tut sicher weh und wird schwer auszuhalten sein............ist aber leider realität

die pflegeeltern müssen biografiearbeit leisten..........frag nach wenn du nicht weisst wie dies gehandhabt wird
leg du ein fotoalbum an ,wäre eine möglichkeit

wir können gern auch mal telefonieren

tut mir leid das ich dir nichts anderes schreiben kann

Lovingbaer

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3

Sonntag, 3. Juli 2011, 19:15

Re: Kind in Pflegefamilie

Der Kleine ist 3,5 Jahre alt und seit etwas mehr als 3 Jahren dort.
da meine Anrufe- auch in Vergangenheit bei anderen Kolleginnen immer nur damit enden, dass ich beschwichtigt werde muss ich heute schreiben.

Ich muss nicht Mitgefühl für eine Pflegemutter haben, die sich mit meinem Kind vielleicht ihren Kinderwunsch erfüllt(wie mir JA- Mitarbeiterin sagte).
Ich kann nicht immer nur Verständnis geben, Mitarbeit mit der Pflegemutter und einstecken und nichts kommt zurück. Dass wir unseren Sohn sehen dürfen ist ihre Pflicht und es spricht nichts dagegen. Das tut sie einmal im Monat. Aber was legt sie sich eigentlich innerlich so zurecht in der verbleibenden Zeit?

Ich habe seit 3 Jahren versucht, mit Frau xy zusammen zu arbeiten. Immer und fast nur mit ihr gesprochen wenn ich unsicher war oder es etwas wegen meinem Sohn zu besprechen gab. Wir hatten scheinbar ein gutes Verhältnis und das hat dem Kleinen auch sehr gut getan- er hat zu uns allen 4 Eltern eine gute Beziehung.

Ich habe auch in Gegenwart von meinem Sohn nie gegen sie gearbeitet.

Jetzt wird der Kleine älter und je mehr er selber aktiv wird und es immer mehr Entwicklungen und Dinge zu besprechen gibt, desto mehr merke ich, dass es keine Zusammenarbeit gibt.

Frau xy hat die Füße still gehalten, mir und bei den HPGs den JA- Mitarbeitern nach dem Mund geredet und für sich allein gemacht was sie wollte.

Sie versucht sich unseren Sohn zu ihrem zu machen. Ich kann ihre Muttergefühle verstehen, aber sie darf nicht die Wahrheit verdrehen und den Kleinen manipulieren. Auch wenn der Kleine bei ihr wohnt und sie sich als Mutter fühlt sind wir trotzdem immer noch (auch) die Eltern. Nachdem sie uns jetzt über 2 Jahre hintergangen hat, indem sie uns anders wie verabredet nicht mit Mama xy und Papa xy anspricht, sagt sie dem Kleinen jetzt vor dem BK dass er ruhig auch einfach unsre Vornamen sagen kann und dass das schöner wäre. (Nein, ich habe den Kleinen nicht ausgehorcht oder manipuliert. Aber sein Verhalten war so auffällig anders als noch 1 Tag vorher, dass ich ihn vorsichtig gefragt habe und er mir gesagt hat, dass "Mama" ihm das so heute gesagt hat)
Erst weigert sie sich, uns so in seiner Gegenwart zu nennen und jetzt manipuliert sie in auch noch. Und das hat nichts damit zu tun, ihn nicht verwirren zu wollen. Er hat zwischendurch immer Mama xy und Papa xy gesagt und zwar ohne Zwang und Druck, sogar von sich aus als Verabschiedung am Telefon. Jetzt soll er nur noch unsre Vornamen sagen und damit ändert sich doch auch sein Gefühl für uns. Eltern sind Respektpersonen(und das meine ich ganz positiv ohne irgendwelchen Zwang oder Drill). Er hat bisher immer Achtung vor uns gehabt, auch wenn wir nicht immer zusammen sind. Jetzt kappt Fr. xy bei ihm diese innere Haltung indem sie ihm hinter unsrem Rücken und ohne HPG einfach was eintrichtert. Damit kappt sie seine innere Haltung dass wir (auch) seine Eltern sind und macht uns zu Kumpels, auf die man nicht hören muss, Papa John wird zu "es gibt ja viele ´Johns´, Johnch- chen,..."(O-Ton Sohn) Sie "entwertet" uns.
Der Kleine hat einen Tag vor diesem BK noch keine Probleme damit gehabt. Fr. xy sagte "Papa hat das gemacht" Und der Kleine fragt ganz normal "Welcher?" (welcher Papa). Fr. xy reagiert wieder genervt und sagt dann widerwillig "Ja, Papa xy". Der Kleine war nicht verwirrt- nur Frau xy hat es wieder gestört!
Wieso ist das ein Problem? Wenn der Kleine doch 2 Eltern hat, dann kann man auf sein Fragen doch die Unterscheidung klar machen oder eben in dem man Papa & Vornamen sagt wie vor Jahren besprochen! Durch dieses Verhalten schürt Fr. xy doch nur ein Ziehen an dem Kind, weil wir theoretisch immer dagegen an ankämpfen müssten, dass sie uns bei der Kleine entwertet, entfremdet.

Jetzt wirft Fr. xy einfach alles über den Haufen und grinst mir dabei noch frech ins Gesicht! Sie kann sich ihr schönes Gerede sparen. Ich habe so oft solche Vermutungen bei mir dass sie so denkt mit ihr besprochen und sie hat das immer bestritten. dabei hat sie von Anfang an gesagt, wir müssten den Kleinen aber auch loslassen. Das haben wir ein Stück: er wohnt bei Familie Wibbeling. Aber wir sind immer noch seine Eltern. Jetzt wo Fr. xy merkt, dass sie mit dem Geheuchel nicht mehr weiter kommt fängt sie an, den Kleinen bewusst von uns zu entfremden. Zum Geburtstag darf er uns was schenken, aber zum Muttertag und Vatertag existieren wir nicht. Als er ganz klein war habe ich das so hingenommen. Aber wenn ich dann beim letzten Muttertag dieses Jahr zum ersten Mal anrufe, weil der Kleine ja schon etwas älter ist, dann hat Fr. xy ganz zufällig ihr handy verlegt und erst wieder am nächsten Tag gefunden. Also zum Geburtstag darf er uns was schenken aber zum Muttertag und Vatertag nicht? Und anrufen darf ich auch nicht- ich wollte keine Glückwünsche oder so- den Kleinen nur dran erinnern, dass er noch eine Mutter hat.
Der Kleine wird immer älter. Was macht sie wenn er Fragen stellt? So wird sie nie gut von uns sprechen sondern die Kleinen immer mehr an sich binden und sich so äußern und verhalten, dass der Kleine sich von uns entfremdet. Irgendwann hat sie alle seine Gefühle für uns übergangen und ihm genommen und dann sind wir irgendwann nicht mehr wichtig. Damit nimmt sie dem Kleinen seine Herkunft und seine Eltern und uns den Bezug zu ihm.

Der Kleine muss die Charakter- Eigenschaften ausbauen können, die er von Natur aus hat. Anfangs fand Fr. xy das auch noch schön, dass der Kleine eher zart und sensibel ist. Jetzt ist das alles egal, er soll so ein rauer Typ werden wie alle Jungs, laut, im Schmutz, rumschreien, nicht hören. Bitte interpretieren Sie das jetzt nicht als Perfektionismus von mir oder sowas. Jungs sollen wie Jungs sein, das sehe ich auch so. Aber wenn der Kleine eher der feine Typ ist, kann man das dann nicht erhalten? Kinder haben einen Charakter. Den kann man auch kaputt machen, wenn man ihn nur mit der Masse mitschwimmen lässt. Dadurch verändert sich jeder und schwimmt einfach mit. Wenn der Kleine eher erstmal zurück haltend und abwartend ist, dann ist das erstmal gut. Frau xy sagt immer "Das kommt schon." Das ist doch keine Erziehung- von alleine kommt garnichts! Kinder müssen doch immer wieder an das Richtige erinnert werden, auch wenn sie sich nicht immer dran halten wollen. Aber man kann doch nicht immer einfach alles laufen lassen- Hauptsache alle haben Spaß.

Frau xy redet gerne und sagt immer dass sie ja alles macht. Sie wurde beim letzten HPG gefragt, ob es keine Fotos von uns im Haus gibt. Sie sagte, sie mache ein Album mit Fotos von uns. Mir erzählt sie aber seit über 2 Jahren, dass sie da ja garnicht zu kommt und sie hat auch seitdem keine aktuellen Fotos mehr von uns bekommen.
Als ich mit Fr. JA gesprochen habe, dass Fr. Wibbeling nicht wie vereinbart uns Papa und Mama nennt und Fr. JA sie angerufen hat, da hat sie Fr. JA am Telefon erzählt, dass sie das doch tun würde.

Beim HPG wurde schon lange besprochen, dass der Kleine in die Integrativ- Gruppe im Kindergarten kommt. Nicht dass er das braucht, aber er sollte da lernen, mit anderen vielleicht auch schwierigen Kindern umzugehen und sowas. Jetzt erfahre ich zufällig beim gemeinsamen Besuch dort, dass er garnicht in der Gruppe ist.

Es wird immer viel gesprochen, aber sie denkt garnicht daran. Die HPGs sind nur abgesessene Zeit mit Blabla und für mich wird schön getan, aber sie macht was sie will und Dinge von denen sie weiß, dass ich es nicht will.

Sie bekommt ihren Adoptivsohn kaum vom Computer weg und sagt auch immer der Kleine soll noch kein Fernsehen. Dass tut er aber doch wohl oft. Und jetzt kauft sie für das Auto kleine TV- Bildschirme damit die Kinder bei der Fahrt fernsehen können. Das kann ja wohl nicht wahr sein! Wie kann sie das dem Kleinen auch noch "hinterher tragen" und will dann in anderen Situationen wieder "nein" sagen?

Der Kleine wird verwöhnt wie von Großeltern, Hauptsache er hat Frau xy lieb so nach dem Motto. Und wenn der Schnuller doch mal irgendwann weg kommt, dann kommt die "Schnullerfee". ES GIBT KEINE "SCHNULLERFEE"! Ich will dieses übertriebene Verhätschele nicht. Spiele, Geschenke und all diese materiellen Dinge sollen doch was Besonderes sein. der Kleine hat soviel Spielzeug, alles wir verniedlicht, das neue Bett muss unbedingt eine Burg oder sowas sein, weil Frau xy das ja so lustig findet. Das ist vielleicht alles lieb gemeint, aber viel zu viel. Im Endeffekt macht es nur Frau xy Spaß. Ich möchte, dass der Kleine auch Dankbarkeit und Bescheidenheit lernt und dass nicht immer alles nur Spaß machen muss. Liebe muss man doch nicht nur dadurch zeigen dass er alles bekommt was er will.

Von mir wird verlangt, dass ich immer "zum Wohl des Kindes" entscheide. Aber wieso gilt das nicht für Frau xy? Sie fühlt sich kontrolliert, wenn ich etwas anmerke oder so. Wieso kontrolliert? Kann es nicht sein, dass sie auch Fehler macht und etwas verändern könnte? Es geht doch nicht um ihren Spaß, sondern was aus dem Kleinen wird. Und nur weil der Kleine im Moment etwas Spaß macht heißt es noch lange nicht, dass es auch gut für seinen Charakter ist.
Ich möchte auch nicht mehr, dass die Spielzeug- Pistolen u.ä. von dem Adoptivsohn offen herumliegen und der Kleine dann auch noch von dem Adoptivsohn zusammen mit Fr. xy erklärt werden! Waffen sind nichts positives, das weiß Fr. xy ja wohl. Warum muss der Kleine in seinem Alter sowas zu Gesicht bekommen? Wir hätten ja über Erziehung und Werte gesprochen sagt Frau xy. Reden kann man ja viel, aber was tut sie?

Ich weiß auch, dass man nichts perfekt machen kann in der Erziehung. Aber solche offensichtlichen Dinge, die man leicht vermeiden könnte, muss sie doch beachten und sich nicht immer nur bei den Kindern beliebt machen.

Wenn Frau xy uns nicht Mama und Papa nennen kann und dem Kleinen auch sagt, er kann ruhig nur den Vornamen sagen, was wird sie ihm sonst noch erzählen? Wie wird sie sich verhalten wenn es mal hart wird? Wird sie uns in Ehren halten für ihn?
Sie wird wohl nie offen böse reden. Aber unser Sohn ist klein und wenn sie ihn so sehr an sich bindet und sich manipulativ oder passiv gegenüber uns verhält, dann wird er sich entfremden.

Ich kann das alles entweder schlucken wie bisher oder wenn ich Ärger mache, dann bin ich die Böse und der Kleine zieht sich vielleicht von uns zurück... "selber schuld dass du dein Kind weggegeben hast", scheint sie zu denken. Aber sie weiß, dass es eine reine Vernunftentscheidung war, wir weiterhin so wie wir können für den Kleinen da sein wollte und dass wir ihn als seine Eltern lieben.

Was soll ich tun? je mehr ich sage und unternehme desto mehr überhebt sie sich über mich oder benutzt den Kleinen als Schutschild. Sie überträgt ihre Gefühle auf den Kleinen- SIE fühlt sich durch unsre bloße Anwesenheit verunsichert oder wie auch immer und schiebt dann ihn vor.

Wir sollen unsere Rolle annehmen. Frau xy nicht - ihre Rolle als PFLEGE- Mutter?
Sie müsste mich doch inzwischen soweit kennen, dass ich nie Gezanke wollte. Und deswegen habe ich auch nie was beim HPG gesagt. Aber Dinge, die dem Kleinen schaden, da kann ich nicht schweigend zu sehen.
Es reicht langsam und ich bin auch nicht mehr bereit, mir bei Gesprächen mit JA- Mitarbeitern sagen zu lassen dass ich noch mehr Verständnis haben müsste. Ich kann nicht mehr. Und darauf wartet Fr. xy: dass mir die Puste ausgeht und ich mein Kind endlich ganz aufgebe. Aber das kann ich nicht und habe ich nie gewollt.

Was soll ich tun? Ich weiß inzwischen, dass ich auch gerichtlich Dinge "einfach" anordnen lassen kann. Aber solche Verhalten wollte ich nie und mir fehlt auch die Kraft für solche Auseinandersetzungen.

Lange habe ich beim HPG nichts gesagt gesagt, weil ich der PM vertraut habe und sie immer offen und persönlich rüberkam. Das scheint nicht echt zu sein. Und doch habe ich Angst dass alles noch schlimmer wird wenn ich jetzt Radau mache. Beim letzten Mal habe ich so oft und offen mit JA- Mitarbeiterin gesprochen und beim HPG lief ich´dann ins offene Messer und es hieß nur "Die PM kann halt nun mal nicht Papa und Mama zu ihnen sagen" und die neue Sachbearbeiterin erklärt mir nur das Verhalten der PM und meint sie wüsste auch nicht was tun. Leider kann man einen Menschen von außen nicht verändern.


[smilie=confused-smiley-013.gif]

Andrea

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Sonntag, 3. Juli 2011, 18:10

Re: Kind in Pflegefamilie

in dauerpflege?
wie lange schon?
kannst du mir ein beispiel nennen
hast du das beim hilfeplangespräch schon angesprochen?

Lovingbaer

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Sonntag, 3. Juli 2011, 16:56

Kind in Pflegefamilie

Auf meine eigene Entscheidung hin lebt mein 3,5 Jahre alter Sohn wegen meiner und des Papas psychischer Erkrankung in einer Pflegefamilie.
bisher lief alles relativ gut. Nur jetzt merke ich, dass die Pflegemutter überhaupt nicht so nett und ehrlich ist wie sie tut. Sie hält sich nicht an Absprachen, macht unseren Sohn zu ihrem und fängt auch langsam an, ihn von uns zu entfremden.
Vom JA sehe ich keine Hilfe, die stehen letztendlich immer auf Seiten der PF und gerichtlich durchsetzen bringt auch nicht viel. Die PM macht was sie will und wenn was schief läuft sind wir Schuld. Aber sie weiß ganz genau, dass wir den Kleinen lieben und ihm nie was getan haben.
Ich weiß einfach nicht was ich noch ändern kann und die PM lässt sich auf nichts ein.

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